Wohnhaus

Riedl

Hanggrundstücke zu bebauen, bedeutet seit jeher eine besondere und meist spannende Aufgabe für einen Architekten. Das Mühlviertel mit seinen vielschichtigen und landschaftlich herausragenden Plätzen prädestiniert sich dazu, wie auch in diesem Fall.

Das Grundstück liegt am Rande einer kleinen Einfamilienhaussiedlung, welche seit den Siebzigerjahren besteht.

Die Erschließung über die hangseitig gelegene Landesstrasse, das um ca. 25° abfallenden Geländes sowie dem zugrundeliegenden Bebauungsplan brachten eine Vielzahl an Entwürfen mit sich, die schließlich in der gebauten Variante ihren Abschluss fanden.

Das Gebäude sitzt fest im Hang, wirkt durch die talseitige Auskragung aber nicht plump, sondern zeigt dem Betrachter ein gewisses Maß an Leichtigkeit und Dynamik. Das Dach folgt dem Gelände, ebenso die Geschoße.

Die verwendeten Materialien werden gezeigt. Beton bleibt Beton, Holz bleibt Holz. Die Rauheit von Beton steht im Kontrast mit der Wärme von Holz.

Das ganze Haus folgt dem Split-Level-Konzept.

Der Hang wurde als Hang belassen. Keine großartigen Geländemodellierungen oder gar Aufschüttungen, wie so oft schon gesehen. Der Entwurf spielt mit dem Hang, braucht ihn auch für seine Ausstrahlung.

Projekttyp

Privater Wohnbau, Niedrigenergiehaus / Passivhaus

Leistungsumfang + Jahr

Vorentwurf, Entwurf, Einreichplanung, Ausführungsplanung, Kostenermittlungsgrundlage, Technische Oberleitung, Geschäftliche Oberleitung, Künstlerische Oberleitung, Örtliche Bauaufsicht | 2015

Auftraggeber

Privat

Team

M. Urmann, Urmann Architekten

Fotograf + Visualisierung

Kurt Kuball

Urmann Radler Architekten